Stuck neu anbringen: Styropor oder Gips?

Wer eine schöne Altbauwohnung hat, kann sich glücklich schätzen. Optische Highlights wie Stuck an Decken und Wänden vermitteln ein individuelles Flair, das man in Neubauten vergebens sucht. Aber auch in manchem Altbau sind die plastischen Ornamente so beschädigt, dass sie gründlich restauriert werden müssen. Manchmal haben die Vormieter sogar Rosetten oder Schmuckleisten komplett entfernt. Dann steht der neue Bewohner vor der Entscheidung, frische Stuckelemente anzubringen. Zur Wahl stehen Ornamente aus Kunststoff oder Gips.

Die modernste Variante ist Stuck aus Kunststoffen wie Styropor. Vorteile: Das Material ist extrem leicht und nach dem Streichen kaum vom historischen Original zu unterscheiden. Zudem schont Styropor den Geldbeutel. Baumärkte oder Fachhändler wie der villadeco-versandhandel.de bieten fertige Rosetten bereits für unter 20 Euro. Einziger Nachteil: viele Polyurethanschäume sind brennbar und verformen sich bei Hitze. Wer auf Nummer Sicher gehen will, achtet daher auf das Brandsiegel.

In der traditionellen Herstellung verwendet man dagegen Gips. Das Naturmaterial ist nicht nur feuerfest, sondern wirkt sich bei größeren Flächen auch regulierend auf das Raumklima aus. Allerdings verlangt das Anbringen hier auch etwas mehr Geschick. Gerade längere Leisten brechen leicht und müssen daher fachmännisch verklebt werden. Um Laien die Montage der edlen Leisten und Rosetten zu erleichtern, liefern Anbieter wie profistuck.de detaillierte Anleitungen mit. Zur einfachen Verarbeitung verstärken einige Hersteller den Gips außerdem durch Fiberglas. Tipp: Statt moderner Fertigware kaufen Liebhaber gern Stuck mit Motiven aus alten Gießformen. Welche Profibetriebe in der Nähe solche Leistungen anbieten, erfährt man etwa auf der Plattform stuckateur-betriebe.de.

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