Holzwürmer: was bringen biologische Mittel?
Oft merkt man es erst an den kleinen Häufchen – wenn Holzwürmer sich durch Kleiderschrank oder Kommode fressen, rieselt an den Austrittsöffnungen Holzmehl heraus. Viel Zeit zum Nachdenken sollte man sich dann nicht lassen. Denn je eher die Schädlinge bekämpft werden, desto größer sind die Chancen, dass man seine Möbel noch retten kann. Wer zu lange abwartet, riskiert außerdem, dass die Tiere auch benachbarte Hölzer angreifen. Welche Mittel geeignet sind, richtet sich nach dem jeweiligen Möbelstück. Überall da, wo Menschen wohnen, sollte man jedoch auf chemische Gifte verzichten. Die darin enthaltenen Nervengifte machen zwar dem Wurm den Garaus, sie schaden aber auch dem Menschen.
Holzwürmer lassen sich mit modernen Methoden völlig ohne Gifte entfernen. Statt der chemischen Keule sorgen Kälte oder Hitze für den Tod der gefräßigen Larven. Empfindliche Möbel lassen sich zudem mit neuen Mikrowellenverfahren bestrahlen. Wie das funktioniert, erklären Fachfirmen wie wooditherm.de. Da die Würmer weitgehend aus Eiweiß bestehen, das bei Temperaturen ab 54 Grad gerinnt, lassen sie sich aber oftmals auch mit Hausmitteln bekämpfen.
Bei frostigen Außentemperaturen verpackt man zum Beispiel kleinere Möbel oder Holzgegenstände in eine luftdichte Tüte und stellt sie für ein bis zwei Nächte nach draußen. Im Sommer dient ein sonnig geparktes Auto als ,,Hitzekammer”. Rund zwei Stunden lang sollten die Möbel eine Kerntemperatur von 60 Grad aufweisen. Etwas kontrollierter lässt sich das in der Sauna durchführen: ein paar Stunden in der 90 Grad heißen Kabine, und die Holzwürmer sind tot. Tipp: Fachunternehmen wie irt-lippstadt.de, die ganze Häuser vom Holzwurm befreien, bieten dazu auch spezielle Klimakammern, in denen man seine wertvollen Möbel behandeln lassen kann.