Stromanbieter wechseln: jetzt auf alternative Energien umsteigen?
Nicht erst die atomare Katastrophe in Japan hat die deutschen Verbraucher davon überzeugt, erneuerbare Energien zu nutzen. Windkraft, Solarenergie und Erdwärme spielen seit Jahren eine wichtige Rolle in unserer Stromversorgung. Nie zuvor wollten jedoch so viele private Haushalte den Stromanbieter wechseln: weg von Atomstrom, hin zu den alternativen Energien. Auch das Preisargument kann heute den Wechsel sinnvoll machen. Während konventionell produzierter Strom früher günstiger war, hat sich dieser Unterschied mittlerweile ausgeglichen. Portale wie check24.de weisen im unabhängigen Vergleich auf, dass der Strommix aus Wind- und Wasserkraft für den Verbraucher oftmals sogar preiswerter ist als der herkömmliche Vertrag.
Wer den Stromanbieter wechseln möchte, um künftig Ökostrom-Tarife zu nutzen, kann ebenso von Online-Prämien oder einem Neukundenbonus profitieren. Tipp: Leider versuchen auch einige schwarze Schafe auf den Öko-Trend aufzuspringen. Damit die Umwelt tatsächlich profitiert, berücksichtigt man daher nur geprüfte Tarife. Verivox.de bietet zum Beispiel einen speziellen Filter, der nur Öko- und Klimatarife mit Gütesiegel berechnet. Vom zeitlichen und formellen Ablauf unterscheidet sich der Wechsel dann nicht von konventionellen Anbietern.
Trotzdem sind einige Nutzer unsicher, ob sie beim Stromanbieter Wechseln eventuell vorübergehend ohne Licht dastehen. Da der örtliche Grundversorger zur Lieferung von Strom verpflichtet ist, kann es solche Engpässe allerdings nicht geben. Auch neue Leitungen, Anschlüsse oder Stromzähler sind nicht nötig. Wer sich den Wechsel möglichst einfach machen will, kann außerdem über Portale wie das strom-magazin.de einen neuen Anbieter suchen und alle weiteren Formalitäten dem neuen Netzbetreiber überlassen.