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Der Bausparvertrag – mehr als nur das eigene Haus
Viele Menschen würden sich gerne den Traum von einem eigenen Haus erfüllen, fürchten sich aber vor der hohen Verschuldung und vor den Raten, die jahrelang Monat für Monat bezahlt werden müssen. Wer sich aber vor Augen hält, dass auch monatlich die Miete bezahlt werden muss, der sollte überlegen, ob dieses Geld nicht anders investiert werden kann. In einen Bausparvertrag zum Beispiel. Bausparverträge haben Konjunktur und die Bausparkassen verzeichnen so viele neue Verträge wie schon lange nicht mehr. Bausparen ist IN und das hat seine Gründe.
Vertrag Bausparen: wann ist beste Zeitpunkt für den Abschluss?
Bausparen ist ein attraktiver Weg zur Finanzierung von Bau, Kauf oder Renovierung. Ganz einfach ist die Methode allerdings nicht. Viele potentielle Eigenheimbesitzer machen zum Beispiel den Fehler und schließen den Vertrag Bausparen zum falschen Zeitpunkt ab. Wer zu früh mit dem Sparen beginnt, hat zum Baubeginn oftmals zu viel Geld auf der hohen Kante. Das klingt zwar gut, bedeutet aber tatsächlich einen finanziellen Verlust. Denn die Sparzinsen sind bei anderen Anlageformen lukrativer, und je höher das Guthaben auf dem Bausparkonto ist, desto geringer fällt das zinsgünstige Darlehen aus. Wer dagegen zu spät einsteigt, muss mit dem Bauen eventuell auf den Zuteilungstermin warten oder eine Zwischenfinanzierung organisieren. Sobald das Bauvorhaben konkret wird, sollte man den Vertrag dann nochmals prüfen lassen. Durch Nachzahlungen oder eine erhöhte Bausparsumme lässt sich unter Umständen noch mehr rausholen.
Günstig ins Haus: Kauf mit Förderdarlehen
Zwei Drittel aller Deutschen träumt vom eigenen Haus. Kauf oder Bau einer Immobilie verlangen jedoch viel Geduld – und noch mehr Geld. Angesichts der Energiekosten kann die Entscheidung für eine zukunftsfähige Immobilie jedoch auch beim Sparen helfen. Wer heute über Portale wie immowelt.de oder immobilienscout24.de nach einem geeigneten Objekt sucht, findet eine Vielzahl an Energiespar- oder Passivhäusern, deren Anschaffung schnell die Heiz- und Stromkosten reduziert. Aber auch Häuser, die noch nicht mit moderner Technik ausgestattet, gedämmt und isoliert sind, können meist gut nachgerüstet werden.
Baufinanzierung ohne Eigenkapital: Chancen und Risiken
Man muss es ganz offen sagen: Wer eine Baufinanzierung ohne Eigenkapital stemmen möchte, braucht eine solide Strategie. Denn obwohl viele Banken ihren gut verdienenden Kunden eine Vollfinanzierung anbieten, lassen sie sich die Risiken doppelt absichern. Neben höheren Zinsen müssen Bauherren zum Beispiel mit stolzen Beiträgen für Risikolebens- und Berufsunfähigkeitsversicherung rechnen. Trotzdem kann die Baufinanzierung ohne Eigenkapital schnell den Weg zum Eigenheim ebnen.
Baudarlehen: geschickt Zinsvorteile sichern!
Um eine Immobilie zu finanzieren, gibt es verschiedene Wege. Wichtigste Säule ist das Baudarlehen. Wer hier beim erstbesten Angebot zugreift, zahlt am Ende jedoch meist drauf. Denn auch wenn Zeit und Energie während des Hausbaus knapp sind, lohnt es, die Konditionen der einzelnen Banken sorgfältig zu vergleichen. Erste und wichtigste Maßzahl ist der Zinssatz. Aber auch die Dauer der Zinsbindung, Vereinbarungen für Sondertilgungen und die Kombinierbarkeit mit öffentlichen Fördermitteln entscheiden über die Attraktivität eines Angebots.