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Alternative Energie: wie lässt sich der Haushalt umstellen?

Nicht erst seit Fukushima gilt alternative Energie als Hoffnung für unsere Stromversorgung. In kaum einem anderen Land investieren die Unternehmen so viel Kapital in die Entwicklung und Erzeugung zukunftsfähiger Energie. Für den einzelnen Verbraucher hat dies positive Konsequenzen: er kann Strom und Heizwärme aus umweltverträglicher Produktion beziehen. Welche Möglichkeiten gibt es?

Photovoltaik: was kostet die Installation einer Anlage?

Alternative Energien sind die Zukunft. Das gilt nicht nur für die großen Stromkonzerne sondern auch für den Eigenheimbesitzer. Gerade im Bereich der Photovoltaik liegen für private Nutzer große finanzielle Chancen. Mit einer Solarzelle auf dem Dach lässt sich Strom sparen, und durch die staatlich garantierte Einspeisevergütung bietet die Sonnenenergie sogar eine sichere Rendite. Wer von den Vorteilen profitieren möchte, sollte allerdings seinen Bleistift spitzen. Denn bei der Berechnung von Kosten und Nutzen einer Solaranlage kommen zahlreiche Faktoren zusammen.

Stromanbieter wechseln: jetzt auf alternative Energien umsteigen?

Nicht erst die atomare Katastrophe in Japan hat die deutschen Verbraucher davon überzeugt, erneuerbare Energien zu nutzen. Windkraft, Solarenergie und Erdwärme spielen seit Jahren eine wichtige Rolle in unserer Stromversorgung. Nie zuvor wollten jedoch so viele private Haushalte den Stromanbieter wechseln: weg von Atomstrom, hin zu den alternativen Energien. Auch das Preisargument kann heute den Wechsel sinnvoll machen. Während konventionell produzierter Strom früher günstiger war, hat sich dieser Unterschied mittlerweile ausgeglichen. Portale wie check24.de weisen im unabhängigen Vergleich auf, dass der Strommix aus Wind- und Wasserkraft für den Verbraucher oftmals sogar preiswerter ist als der herkömmliche Vertrag.

Stromanbieter: was bieten variable Tarife?

Energiesparer leben günstiger. Dass die Steuerung des Energieverbrauchs auch ökologische Vorteile hat, ist den meisten Verbrauchern bisher egal. Um die Vision von intelligenten Stromtarifen umzusetzen, fordert mittlerweile sogar das Gesetz die Stromanbieter zur Verbesserung ihres Angebots. So sollen die Unternehmen ihren Kunden ab 2011 variable Tarife anbieten, die sich dem individuellen Verbrauch oder Nutzungszeiten anpassen. Eine Familie könnte zum Beispiel mittags günstigen Strom zum Kochen buchen. Oder Tarife für Berufspendler, die am Wochenende billiger sind und während der Arbeitstage teurer.

Feuchtraumsteckdose: wie erkennt man Qualität?

Wenn es nass und spritzig wird, macht eine herkömmliche Steckdose schlapp. Im günstigen Fall versagt sie einfach ihren Dienst. Im ungünstigen Fall sorgt das eindringende Wasser für einen Kurzschluss und Schäden an der gesamten Elektrik. Um dies zu vermeiden, installiert man in Bädern, Heizungskellern und Waschküchen am besten eine Feuchtraumsteckdose. Je nach Einsatzzweck bietet der Markt Steckdosen in unterschiedlichen Schutzklassen – von Tropfwasser über Sprüh- und Spritzwasser bis zu extremem Druckwasser.

Stromrechner: was muss man beachten?

Beim Energieverbrauch kann man viel Geld sparen. Mit nur wenigen Angaben ermittelt der Stromrechner, ob ein Anbieterwechsel lohnt. Da die Tarife der Unternehmen immer komplizierter werden, muss man jedoch Einiges beachten. Zum einen sollte das Rechen-Tool eine möglichst große Datenbank besitzen. Denn nur, wer alle erhältlichen Tarife vergleicht, kann tatsächlich das günstigste Angebot finden. Zum anderen sollte jeder Nutzer vor dem Rechnen seine individuellen Prioritäten festlegen. Der Markt bietet mittlerweile so viele unterschiedliche Optionen, dass ein allgemeiner Vergleich des Strompreises nicht mehr möglich ist – von Tarifen mit Kaution oder Vorauskasse über Bonus-Systeme und Preisgarantien bis zum Ökostrom.

Stromverbrauch berechnen: wer sind die Energiefresser im Haushalt?

Die Verschwender leben mit uns unter einem Dach: ob Waschmaschine oder Deckenfluter – manches liebgewonnene Gerät entpuppt sich im Test als fieser Stromfresser. Auf die Dauer gesehen ist es oftmals billiger, ein effizienteres Gerät zu kaufen. Wer seinen Stromverbrauch berechnen möchte, sollte sich daher auf Überraschungen gefasst machen. Bei Elektrogeräten, die wir manuell ein- oder ausschalten, haben wir meist ein recht gutes Bewusstsein für den Energieverbrauch. Anders ist dies bei den kleinen und großen Haushaltshelfern, die den ganzen Tag im Hintergrund arbeiten.

Wie kann man am besten den Strompreis online berechnen?

Immer wieder führen Pannen beim Versorger zu überhöhten Stromrechnungen. Als Kunde muss man dann selbst aktiv werden, um die zuviel gezahlten Beiträge zurückerstattet zu bekommen. Das Gleiche gilt für die Suche nach einem günstigeren Anbieter. Nur wer seinen Strompreis online berechnen lässt, findet im Dschungel der Tarife das richtige Angebot. Denn nicht alle Firmen haben ein so übersichtliches Sortiment wie der Neuling Tchibo, der im Herbst 2010 mit einem einzelnen Ökotarif auf den Markt kommt. Portale wie Toptarif.de vergleichen mehr als 900 verschiedene Anbieter, gestaffelt nach Energiequellen, Verbrauch und Zahlungsoptionen.

Welche Tipps gibt es für den Stromanbieter Vergleich?

Auch wenn die Energiepreise kontinuierlich steigen, können Verbraucher sparen. Ein Stromanbieter Vergleich ermittelt den günstigsten Tarif und bietet eine gute Übersicht für den Wechsel. Mehr als 800 Anbieter tummeln sich mittlerweile auf dem Markt, die Anzahl an Tarifen geht in die Tausende. Bevor man sich auf die Suche nach dem besten Angebot macht, muss man daher einige Rahmenbedingungen festlegen.

Wie kann man im Haushalt Strom sparen?

Die Kosten für Energie lassen sich am besten durch einen Anbieterwechsel senken. Aber auch darüber hinaus kann man durch Strom sparen den Geldbeutel entlasten. Die Möglichkeiten reichen von kleinen Verhaltensänderungen bis zu Umbaumaßnahmen, mit denen die Haustechnik auf einen zukunftsfähigen Stand gesetzt wird. Wer beim Neukauf von elektrischen Geräten auf die Energiebilanz achtet, tut ein weiteres, um Kosten zu reduzieren.